Projekte in den Bundesländern

Beteiligte Schulen in Hessen



 

 

 

Offene Schule Kassel-Waldau

Das pädagogische Konzept

 

Leitbild

Die Offene Schule Waldau als Schule für alle Kinder ist einem Bildungsbegriff verpflichtet, der die Verfügung über Fähigkeiten und Haltungen zu Grunde legt, gut miteinander umzugehen,  Ziele sinnvoll zu wählen und zu erreichen und Probleme zu lösen.

 

Gut miteinander umgehen …
heißt für unsere Schülerinnen und Schüler, sich anderen gegenüber kooperativ und unterstützend zu verhalten in Anerkennung aller individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse. Daher lautet unsere Schulordnung: Friedlich – freundlich – langsam – leise. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit  der Kinder und Jugendlichen, ihrer Talente und Bedürfnisse nehmen wir als Stärke wahr. Dadurch eröffnen sich Lerngelegenheiten für alle. Respekt und Verständnis im alltäglichen Umgang werden somit selbstverständlich. Den Eltern wenden wir uns in der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen zu und bieten ihnen die Möglichkeit, die Schule aktiv mit uns zu gestalten. Die Lehrerinnen und Lehrer sind in ihrer Zusammenarbeit Vorbild für die Schülerinnen und Schüler und handeln professionell. Unsere Schule ermöglicht in diesem Sinne demokratische Teilhabe.

 

Ziele sinnvoll wählen und erreichen …
heißt für unsere Schülerinnen und Schüler, sich ihren Fähigkeiten und Neigungen gemäß so weit wie möglich zu entwickeln und sich dabei an den Bedingungen ihrer heutigen und zukünftigen Lebenswelt zu orientieren. Ihren Eltern bieten wir Beratung und Information zur gemeinsamen Begleitung ihrer Kinder. Die Lehrerinnen und Lehrer orientieren ihr Planen und Handeln an erreichbaren Ergebnissen und haben dabei die Gesamtheit unserer Schule und die Individualität der in ihr wirkenden Menschen im Blick. Unsere Schule ermöglicht in diesem Sinne ein selbstbestimmtes Leben.

 

Probleme lösen …
heißt für unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten  aufbauend auf der individuellen Ausgangslage beständig auszuweiten, um heute und zukünftig handlungsfähig zu sein. Ihre Eltern unterstützen wir in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung durch sachkundige Beratung. Die Lehrerinnen und Lehrer tragen in eigener Verantwortung und im Einklang mit der Schulgemeinde zu Lösungen bei. Unsere Schule ermöglicht in diesem Sinne ein aktives Leben.
Planen und Handeln aller in der Offenen Schule Waldau Tätigen richten sich an diesen drei Zielen aus. Alle Maßnahmen dienen ihrer Umsetzung.

 

Die Offene Schule Waldau ist Umweltschule und hat eine Bio-Mensa.


 

 

Gesamtschule Gießen-Ost

Infos folgen in Kürze!

 

 

Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen

Das Landgraf- Ludwigs-Gymnasium ist eine Schule, die ihren Schülerinnen und Schüler neben den fachlichen Kompetenzen auch das eigenständige Arbeiten und das soziale Miteinander vermittelt. Es ist das Ziel, sie in ihrer Entwicklung zu verantwortungsbewussten und toleranten sowie kritik- und teamfähigen Menschen zu unterstützen. Gemäß dem Leitbild Raum für Entfaltung Zeit für Bildung sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schulzeit am LLG Gelegenheit erhalten, ihre Stärken zu entdecken, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und Orientierung für ihren weiteren Lebensweg zu bekommen. Dazu trägt die Schule mit einer breit angelegten Bildung bei, die unter Berücksichtigung der Individualität jedes Einzelnen den eigenen Horizont erweitert. Dieser Individualität wird unter anderem Rechnung getragen durch ein breit gefächertes AG-Angebot.  Im Rahmen dessen sind auch zwei Schülerunternehmen aktiv:

 

Seit dem Schuljahr 2007/08 bestehen der Schülerladen und die dazugehörige Schüler-Cateringfirma „EcoServ“.

 

Das zweite Unternehmen wurde im Schuljahr 2015/16 gegründet, in Kooperation mit der Wissensfabrik und dem Wirtschaftspaten Luwig Vordemfelde, Geschäftsführer der Firma Köhler in Gießen:

 

Das Projekt „EcoServ“ findet im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Schülerfirma, mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 bis 12, statt. Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft organisieren sich die Schüler selbstständig und übernehmen die Leitung des Geschäfts sowie den Cateringservice vor allem bei schulischen Events. In den Pausen werden Espresso, Kaffee, Cappuccino, Kakao, Tee und erfrischende Kaltgetränke angeboten  – dabei haben die Schüler  den Anspruch ausschließlich ökologisch wertvolle Produkte anzubieten. Die Kaffeebohnen werden nach den strengen Ökorichtlinien von einer Bäuerinnen-Gemeinschaft in Honduras angebaut. Die Bohnen werden börsenunabhängig gehandelt, was den Arbeiterinnen einen fairen Preis garantiert. Daraufhin werden die Kaffeebohnen  in der „Gemeinschaft in Kehna“ nahe Marburg von Menschen mit Behinderung geröstet. Dieser kurze Weg zwischen Rösterei und der Schule garantiert, dass der Kaffee immer frisch ist.

 

LLG_Schülerladen

 

Außerdem werden viele Bio- und FairTrade-Tees, Bionade, Bio-Sportschorlen sowie Bio-Fruchtcocktails und trendige Bio-Smoothies angeboten. Der Laden ist Teil des Ernährungskonzepts „Gesundheit & Schule“. Und das Wichtigste ist: Alle Beteiligten verstehen ihre Arbeit als Ehrenamt. Die Gewinne werden an viele verschiedene gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel die „Kindernothilfe“, „Mumo Deutschland e.V.“ oder „Brot für die Welt“ gespendet. Das alles wird ausgedrückt in dem Claim und Motto: Bio und Fair.

Das Schülerunternehmen Nine-D

 

LLG_Schülerunternehmen

 

Die Schülerinnen und Schüler  verkaufen Pullis, T-Shirts, Sportbeutel, Jutebeutel und Retrotaschen mit dem neu gestalteten Schullogo bedruckt. Durch kurze Lieferwege versucht auch dieses Unternehmen Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Beide Unternehmen werden pädagogisch betreut von Hilde Hammermann (Fachsprecherin Politik und Wirtschaft und Ganztagskoordinatorin).

 


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Neue Gymnasiale Oberstufe Frankfurt Riedberg

Die Neue Gymnasiale Oberstufe wurde erst 2013 eröffnet. Derzeit ist sie verwaltungsrechtlich noch eine Außenstelle der Max-Beckmann-Schule, wird aber im Sommer 2017 ein eigenständiges Oberstufengymnasium, das Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulformen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zum Abitur führt.

Die Einführungsphase bietet die Chance zur fachlichen Orientierung, Weiterentwicklung und Kompensation. Durch das Klassenprinzip und die Profilklassen ab der Q-Phase schafft die NGO Strukturen, die eine Integration und Identifikation für alle Schülerinnen und Schüler ermöglichen. In der Einführungsphase sorgen jeweils zwei Tutorinnen oder Tutoren und extra Beratungstage für eine intensive Betreuung mit Blick auf die persönlichen und schulischen Perspektiven. Ein Berufspraktikum, die Bundesagentur für Arbeit und Berufsbildungsmessen bieten weitere Orientierungshilfen. In den sogenannten Lernateliers erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, individuell von Fachlehrern unterstützt in kleinen Gruppen und selbstständig in den Kernfächern Deutsch und Mathematik zu arbeiten.

In der Qualifikationsphase arbeitet die NGO in den sogenannten Profilkursen (ein Leistungskurs zusammen mit zwei Grundkursen) fächerverbindend und projektorientiert.

Eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften und Projekten (u.a. Erasmus-Projekt, Austausch mit Belgien, Theater) ermöglichen ein breites außerschulisches Angebot, das die Schule nicht nur zum Lern- sondern auch zum Lebensort macht.

 

 

 

Phorms Frankfurt Taunus

Ziel des Gymnasium ist es, dass jeder Schüler, der die Phorms Schule Frankfurt mit dem Abitur und optional mit Zertifikaten des Advanced Placement Programm (AP) verlässt, eine anspruchsvolle Berufsausbildung oder ein Studium bestens vorbereitet überall auf der Welt bewältigen kann, um so in den persönlichen Wunschberuf einsteigen zu können. Die Phorms Schule versteht sich daher als eine allgemeinbildende Bildungseinrichtung. Sie bereiten die Schüler auf eine Arbeitswelt vor, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine Zeit fällt, in der das Ausüben mehrerer Berufe und das Zurechtfinden in der internationalen Gemeinschaft eine Selbstverständlichkeit sind.

Die Kinder sind im Schulalltag konsequent Teil einer mehrsprachigen Schulgemeinschaft. Sie werden von muttersprachlichen Pädagogen auf Deutsch und Englisch betreut und unterrichtet. Sprache spielt in unserem Erziehungskonzept eine Schlüsselrolle. Als bilinguale Einrichtung legen wir Wert darauf, sowohl Deutsch als auch Englisch in einem hohen Maß zu fördern.

In allen Phorms Schulen haben wir uns dem Grundsatz „Leistung mit Herz“ verschrieben. Die Schüler sollen konsequent über die Eigenständigkeit zur Selbstständigkeit und zu hoher Problemlösekompetenz geführt werden – und dabei Freude am Lernen haben. Gleichzeitig kümmert die Phorms Schule sich um die Belange von jungen Menschen im Alter von 10 bis 18 Jahren und begleiten sie gemeinsam mit Eltern und Lehrern einfühlend auf ihrem Bildungs- und Erziehungsweg.

 

 

Lichtenbergschule Darmstadt

Die Lichtenbergschule ist ein sechszügiges Gymnasium und als Europaschule für innovative Schulentwicklung zertifiziert. In der Tradition der ehemaligen Bürgerschulen spiegelt die Schulgemeinde der LuO die gesellschaftliche Vielfalt Darmstadts und steht für Weltoffenheit und interkulturelles Zusammenleben. Die Lichtenbergschule bietet einen ganzheitlichen Ansatz: Neben Schwerpunkten in den Naturwissenschaften, den Neuen Technologien, den Sprachen und der musischen und sportlichen Ausbildung wird auf die politisch, soziale Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden größten Wert gelegt.

Als Europaschule trägt die LuO sowohl dem europäischen Gedanken als auch der wachsenden Internationalisierung von Wissenschaft und Arbeit mit der Förderung der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenz sowie durch das Angebot des bilingual deutsch-englischen Schulzweigs Rechnung. Hierbei werden wir durch unseren Bildungspartner, die Merck KGaA, unterstützt. Gute Kontakte gibt es zu anderen international tätigen Unternehmen, zur TUD und zur Hochschule Darmstadt und zu den europäischen Institutionen ESOC und EUMETSAT.

 

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Herderschule Gießen

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